Crossmediales Contentmanagement in Arbeitswelt

Der Begriff des Crossmedia Managements entfaltet nicht nur in Marketing-Zusammenhängen eine enorme Bedeutung.

Der Mensch (Konsument wie aber auch Mitarbeitende) hat sein Werte/sein Mindset im Zeitalter von Digitalität in ein „design your life“ verändert.

https://www.spiegel.de/karriere/generation-y-so-haben-die-millennials-die-arbeitswelt-bereits-veraendert-a-1195595.html

https://www.wiwo.de/erfolg/management/new-work-ist-nicht-alles-unternehmen-brauchen-empathische-egoisten/24235082-all.html

„new“ Work das treibende Thema

Digitalität und Fachkräftemangel führen unter dem Oberbegriff „New Work“ zur Reorgansation von Arbeit. Dies ist ein branchenübergreifendes Thema, wichtig vom Großkonzernen bis in den KMU Bereich.

https://www.mittelstand-heute.com/artikel/war-for-talents-kampf-dem-fachkraeftemangel

https://www.op-online.de/offenbach/offenbach-hessen-neue-arbeitsformen-coworking-spaces-new-work-gegen-fachkraeftemangel-12236804.html

https://t3n.de/ausgabe/t3n-nr-55-new-leadership/

Lebenswelt in Digitalität ist geprägt von individuell-vernetzt-ästhetisch Interaktionsräumen (nicht nur für Werbung sondern auch für Arbeitswelt). Arbeitswelten nehmen vor allem Themen der Kollaboration-Koordination und Kommunikation.

Grafik 1: Arbeitswelt in Digitalität

Mischung aus digitalen Chancen und analogen Potentialen.

Digitale Tools wie etwa hier https://www.lexoffice.de/blog/gegen-den-fachkraeftemangel/  nur eine Komponente. Es geht um Digitalität!

Grafik 2 Aus CRM wird ERM

Deswegen ist der Mitarbeitende ebenso eine Art von „Konsument“. Der auf eine Journey mitgenommen werden will, dem die Experience wichtig ist und dementsprechend eine ansprechende Story verfolgen möchte. Mit dieser Perspektive wird CRM zu ERM (Employee Relationship Management). Also einem crossmedialen Contentmanagement.

https://www.managementstudyguide.com/employee-relationship-management.htm

https://de.ccm.net/contents/1113-employee-relationship-management-erm

https://www.core-smartwork.com/en/employer-branding/

In diesem muss der Einsatz von Arbeitswerkzeugen (Programmen, Meetings etc) ebenso crossmedial erfolgen, in einer Mischung aus digitalen Chancen und analogen Potentialen.

Grafik 3: Gelingende Arbeitswelt in Digitalität durch CCM

Dies zeigt, was Arbeitswelt mit CCM wirklich bedeutet: Die Verbindung von Mensch (analog) und Technik (digital).

https://www.wuv.de/karriere/new_work_heisst_nicht_no_work

https://www.sevenval.com/blog/culture/263-lean-coffee-cologne-agilitaet-menschen-mindset/

Deswegen greifen dann auch bekannte Instrumente im rcossemedialen Contentmanagment mit wie Das 5 C Modell und vieles mehr (hierzu mehr in meiner Vorlesung für die FOM Köln)

Kompetenzwelten in Digitalität

Kompetenzwelten in Digitalität sind geprägt von der Suche nach digital-analoger Balance. Viele „digitale“ Bildungsangebote und Tools vergessen die „analoge“ Komponente von Kompetenzvermittlung und -aneignung.

Prägende Themen in Lebenswelt in Digitalität sind Kollaboration, Koordination und Kommunikation.

Gleichzeitig sind die Interaktionsräume von Identitäten (also die Zielgruppen von Kompetenzarbeit) in Digitalität dadurch gekennzeichnet, dass sie individuell-vernetzt-ästhetisch sind.

Folgende Grafiken veranschaulichen, wie die Prinzipien des crossmedialen Content Managements auch und gerade in der Beschäftigung mit Kompetenzwelten Ihre Bedeutung entfalten.

Kompetenzwelten in Digitalität
crossmediales Contentmanagement in Kompetenzwelten

Storytelling als ein wichtiger Türöffner

Hierbei wird die Bedeutung des Geschichten erzählens, auch durch den Einsatz neuer digitaler Medienproduktions-Technik für das Smartphone immer wichtiger. Die Methode des Storytellings eignet sich deswegen besonders gut, um Kompetenzarbeit zu bereichern.

Storytelling ist eine Türöffner und Mittler für viele Themen und Ziele.

Die Bedeutung von Storytelling:

  • Lebenswelt- & Erlebnis-Orientierung
  • Partizipation & Selbstwirksamkeit
  • Teamarbeit & Soziale Unterstützung •Arbeits- & Zeitmanagemen

Neben Technik-  auch Sozialkompetenz fördernd!

Storytelling ist nie nur digital, sondern immer digital und analog!

Seminar am 15.05.2019 in Hannover

Für die Agentur für  Erwachsenen- und Weiterbildung in Niedersachsen wurde in einem eintägigen Workshop Storytelling einführend bearbeitet.

Seminareinstieg und Kennenlernen dienten direkt zum thematischen Einstieg und Erfahrung von der Bedeutung digital-analogen Geschichten erzählens.

Fotos

In einer Kombination aus zum einen formellen und informellen Lern- und Lehrorten und zum anderen analogen und digitalen Interaktionsräumen wurden die unterschiedlichen Facetten des Storytellings betrachtet.

Gesamt Vortrag zu Stortelling: Storytelling_DrSchier_Mai2018

Storytelling_DrSchier_Mai2018_Person&Bausteine

Storytelling_DrSchier_Mai2018_Organisation

 


crossmediales Content-Management mit der LebensweltDiskursanalyse

Als Grundlage für eine erfolgreiches crossemediales Content Management Konzept in Digitalität bietet sich die LebensweltDiskurs-Analyse (LDA) an.

Übersicht über LebensweltDiskurs-Analyse für CCM in Digitalität

Vorteile ggü anderen gängigen Konzepten der Markt-Forschung und Situationsanalysen:

  • im Arbeitsalltag anwendbar
  • behält aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Blick
  • schafft Übersicht in komplexe Diskurse
  • macht andere Typologien (wie „Persona“ oder „Milieus“ überflüssig“
  • schafft gleichzeitig Einblicke in Strategien der Konkurrenz
  • eröffnet als Nebeneffekt Perspektiven für neue Kooperationen

Schritte der LDA

Umsetzung im Arbeitsalltag:

  • Regelmäßige Recherche festgelegter Orte (idR online)
  • Digitale Pinnwände und Cloudspeicher nutzen
  • Tags/Verschlagwortung hilft bei Strukturierung
  • Mobile Links und Fotos (Wege zur Arbeit, Freizeit) ebenso einbinden.
  • Diskurs-Sprecher können Kooperationspartner werden (Influencer etc.).

Beispiele für LDA Befunde, die zu Konsumenten-ID, Themen- wie Raumerfassung dienen.

Neben der Online-Recherche zu entsprechenden Themen, empfiehlt es sich auch Material/Beispiele im analogen Alltag zu dokumentieren und einfließen zu lassen (Quelle der Fotos: eigene Fotografien aus 2017):

Dr. André Schier

forscht, lehrt und berät zu Digitalität.

Dank jahrelanger Forschung und praktischer Arbeit zu Digitalität, bietet Dr. André Schier nun die ersten Tools für Mensch und Organisation in Digitalität – also digital-analoger Balance.

Dr. André Schier, Jahrgang 1980, ist ein Kind des Aufbruchs in das Zeitalter der Digitalität. Er hat zu „Identitäten in Digitalität – Vom ‚digital lifestyle‘ zu ‚design your life‘“ geforscht. Gleichzeitig arbeitet er seit Jahren als Berater, Referent und Dozent, um Menschen und Organisationen „fit“ für die Bedarfe im Zeitalter von Digitalität zu machen.

Tätigkeiten, in denen Dr. André Schier die Digitalitäts-Tools zum praktischen Einsatz bringt

•             Berater, Trainer, Referent für staatliche Organisationen (BZgA, LZG NRW, DJH, DGB).

•             Berater, Moderator für Agenturen und Unternehmen (wie Mercedes Benz Vertrieb).

•             Lehraufträge (FOM Köln, „Crossmedia-Management“) und Vorträge (PH Ludwigsburg, Caritas).

•             Berater, Referent für Profi-Fußball-Vereine.

Mehr zu seiner Vita und den Ergebnissen seiner Forschung auf seinem Blog – der Gedankenmanufaktur für digital-analoge Balance.